Rebecca Radke, Michaela Ruhrmann, Annabella Spielmannleitner, Mona Zeiler

Ohne Titel
Kunststoff, Lack, Beflockung, MDF, Putz, Spiegelfolie, Motor, Fototapete, 2013

In ihrer Arbeit für die Klett-Passage, die aus Gestalt und Position der zwei mittleren Plexiglaskuben heraus entwickelt wurde, konfrontieren die vier Künstlerinnen den Betrachter mit gegensätzlichen Wahrnehmungserfahrungen. So offenbart die große schwarze Form in Vitrine eins nur bei aktiver Umrundung ihre je unterschiedliche Erscheinung. Mag man zunächst das Modell eines Berges vor Augen haben, erlaubt der Blick von unten zugleich die Wahrnehmung einer autonomen plastischen Form oder ihrer Hülle. In der zweiten Vitrine wird ihr ein abgeschlossener Innenraum entgegengesetzt. Nur dank der Bewegung eines Drehspiegels gelangt über zwei Öffnungen ein vages Bild des Innenraums zum Auge des nun statischen Betrachters.